double-bind

Das beabsichtigte oder beiläufige Schaffen von künstlichen Duble-bind- Situationen führt meist zu Stress auf beiden Seiten. So kann jemand jedes Mal, wenn er essen geht, die Preise kritisieren, was sich allerdings eigentlich dann ausschlösse, wäre er bereit das Essen vorurteilsfrei zu genießen. Im Wissen, dass gutes Essen oder besonderes auch mehr kostet, sollte der Preis nicht weiter Beachtung finden. Wenn jedoch jemand dieser Situation aus dem Weg gehen wollte, indem er mit der fiskalkritischen Person nicht mehr essen ginge oder selbst die geamte Rechnung übernähme? So kann es im ersten Fall tatsächlich heißen, man gehe ja nur ungerne essen und im zweiten Fall, man wolle das Gegenüber letztlich nur in eine Abhängigkeitssituation bringen. Herr Nipp hat über die Jahre vor allem gelernt, beiden Vorwürfen entweder mit Schweigen oder einer süffisanten Bestätigung zu begegnen. Letztes aber führt die Situation erst erstens vollends in Absurde und zweitens zu peinlichem Schweigen, eventuell aber auch zu Erkenntnis des Missverhältnisses.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.