Platte machen

Der größte Zorn und Ekel aber überkam ihm nicht beim Anblick jenes zweifelnden Haderns an der Welt, der erkannten eigenen Armut im Handeln, sondern letztlich beim Anblick jener verstumpft ignoranten Augen, die nichts, auch ihn nicht, sahen, die nicht einmal überhaupt sahen, der Leute dieser Stadt. Quälend war das Geld! Das Geld, welches sie ihm zu Füßen warfen im Vorbeigehen. Dabei hatte er sich nur kurz hier niedergelassen.

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Der Hässling (Märchen VIII)

Es waren einmal zwei arme Leute, die kriegten ein kleines Kind, das war so hässlich, dass jeder Spiegel aus Kummer blind wurde. Das wurde natürlich von den Mitschülern gemobbt. Es gründete einen Internetkonzern und wurde unermesslich reich. Jetzt ist der Mann immer noch klein und hässlich, kann sich aber alles leisten. Und die Mitschüler von damals – die gucken ziemlich dumm aus der Wäsche, das macht sie auch nicht schöner.

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Der Stern (Märchen VII)

Vor langer langer Zeit da fiel ein Stern vom Himmel und löschte alle Dinosaurier aus, die die Sintflut überlebt hatten.

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Herbst (modifiziert vom 29.10.2009)

Das Spiel der Farben eines Zweigs
Vom tiefen Grün überflutet zum Gold
Entzückendes Spiel
Ans Fenster tretend
Aus dem Badezimmer schauend
Eine Explosion

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Die Fußballfans (Märchen VI)

Es waren einmal zwei Fußballfans. Diese armen, armen Eltern verkauften ihre drei Kinder zu Forschungszwecken, damit sie auch in Zukunft ihre Tickets ins Stadion finanzieren konnten. Da gab es nichts zu diskutieren. Die Kinder wurden nach all den Experinmenten in neuen Familien aufgezogen. Der eine wurde Anwalt und verklagte die leiblichen Eltern. Der zweite wurde Staatsanwalt und trug die Klage mit. Der dritte wurde Richter und steckte die leiblichen Eltern für den Rest ihres Lebens in den Knast. Und wenn sie nicht gestorben sind, müssen sie dort noch viele Jahre erleben, dass Schalke niemals Meister wird.

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