Sprache

Glücklicherwiese kann er zu jedem Zeitpunkt, wenn er es nämlich braucht, eine kürzere oder auch schon mal eine längere Pause einlegen. Meist greift er dann zu Stift und Block und hält seine Eindrücke fest. Notate für später. Es dabei gleich, ob sitzend auf einem imposanten Felsen an der Küste oder stehend zwischen Toilette und Flur. Wichtig ist ihm nur das Formulieren und Fabulieren, das Drehen an Bedeutung und Wortzusammenhang, Klang und Taktung, er muss dann immer wieder lächeln, wenn er die entstandenen Textfragmente laut liest, über Färbung, die Stimmung oder eben den Rhythmus. Wenn die Silben und Buchstaben klanglich ineinandergreifen und sich gegenseitig aktivieren. Sprache scheint ihm dann, ist ein lebendiges Wesen, das sich überall einmischen kann und das Leben verändert und die Realität erst schafft.

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