Monolithen

Die schlauen Leute, die Superschlauen und jene… Er respektiert sie auf ganz eigene Weise. Die Schlauen, weil sie sympathisch sind, die Superschlauen, weil sie überlegen und diejenigen, die sich für schlau halten, weil sie so wunderbar naiv sind, selber daran zu glauben. Am meisten mag er allerdings die Menschen, denen jeglicher Dünkel fehlt, die mit ihm still am Tresen sitzen und in aller Gemütsruhe ihr Bier trinken. Manchmal fällt denen etwas ein, das wird in den Raum gestellt wie ein Monolith  – von einem großen Meister geschaffen, vielleicht sogar von einem jener antiken Götter, die eigentlich ausgestorben sind, die man aber manchmal in schlechten Filmen noch heute sehen kann. Es bedarf dann keiner Antwort oder Replik. Und wenn nach Minuten des übereinstimmenden Nickens doch noch einer reagiert, weiß schon niemand mehr, worauf.

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