{"id":7358,"date":"2021-02-22T19:13:00","date_gmt":"2021-02-22T18:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?p=7358"},"modified":"2021-02-21T19:41:10","modified_gmt":"2021-02-21T18:41:10","slug":"nochmal-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-nipp.de\/?p=7358","title":{"rendered":"nochmal Wald"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und eines ist klar, keine der hier nicht aufgef\u00fchrten Arten soll ausgeschlossen bleiben.Die Fichten sind tot, und wenn nicht, dann zumindest bald. Herr Nipp hat diese Nadelb\u00e4ume niemals sehr gemocht. Jaja, Brotbaum der Waldbauern. Er war immer schon der Meinung, dass Mischw\u00e4lder eigentlich viel sch\u00f6ner w\u00e4ren. Aber es mag auch sein, dass ihm dies sein Vater schon in Kindertagen eingeredet hat. Und oft, wenn er seine Runden dreht &#8211; durch die einstigen W\u00e4lder oder besser Fichtenplantagen &#8211; hat er so seine Visionen. Er w\u00fcrde gerne einige Hektar Wald kaufen und neu bepflanzen. Er h\u00e4tte gerne das Geld und den Mut Neues zu wagen. Wie w\u00e4re es, wenn man Mischw\u00e4lder anlegen w\u00fcrde, in denen die B\u00e4ume nicht in Reihen wie Soldaten stehen w\u00fcrde, sondern mal in Gruppen, mal mit gr\u00f6\u00dferen Abst\u00e4nden. Pflanzungen, die nicht durchforstet w\u00fcrden, sondern in denen sich die B\u00e4ume durchsetzten, die diesen Standort wirklich verkraften? Er glaubt, es w\u00e4re doch spannend zu sehen, wenn zwanzig oder drei\u00dfig verschiedene Arten zusammen k\u00e4men, die sich vielleicht vertragen,  vielleicht aber auch nicht. Dort wo es feucht ist, w\u00fcrde er Erlen und Weiden setzen, an anderen Stellen einige Buchen, m\u00f6glichst etwas von den anderen B\u00e4umen entfernt, zwischen denen einige Hainbuchen und Ilexe stehen, die den Schatten vertragen k\u00f6nnen. Wie sch\u00f6n aber muss ein Wald sein, in dem es Kirschen und Traubenkirschen, Eschen und Ebereschen, L\u00e4rchen und Kiefern, Berg- Spitz- und Feldahorn, Trauben- Stiel und Roteichen, Kastanien und Esskastanien, Elsbeeren und Birken, vielleicht auch einige Robinien, Wild\u00e4pfel und Felsenbirnen gibt. In dem man Str\u00e4ucher findet neben hohen St\u00e4mmen. Am Rand st\u00fcnden Haseln\u00fcsse, Schwarzdorn und Holunder, Kreuzdorn, Pfaffenh\u00fctchen und Hartriegel, Heckenkirschen und auf einer freien Fl\u00e4che w\u00fcrde eine Linde w\u00fcrdevoll ihre \u00c4ste zu einem umgedrehten Herz ausbreiten. Ein Sauerdorn w\u00fcrde im Herbst seine vitaminreichen Fr\u00fcchte tragen. Und eines ist klar, keine der hier nicht aufgef\u00fchrten Arten soll ausgeschlossen bleiben.Heerscharen an Tieren k\u00f6nnten dort leben. Auch weil diese Form des Waldes nicht in erster Linie darauf getrimmt w\u00e4re, wirtschaftlich im althergebrachten Sinn zu sein. Aber solche spinnerten Ideen sind nat\u00fcrlich v\u00f6llig abwegig, das wei\u00df Herr Nipp selbst. Denn mal ehrlich, wer brauchte schon Lebensr\u00e4ume f\u00fcr eine Vielzahl, von Pflanzen, Pilzen und Tieren?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und eines ist klar, keine der hier nicht aufgef\u00fchrten Arten soll ausgeschlossen bleiben.Die Fichten sind tot, und wenn nicht, dann zumindest bald. Herr Nipp hat diese Nadelb\u00e4ume niemals sehr gemocht. Jaja, Brotbaum der Waldbauern. 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