{"id":497,"date":"2012-11-12T00:00:50","date_gmt":"2012-11-11T23:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?page_id=497"},"modified":"2016-12-23T09:20:19","modified_gmt":"2016-12-23T08:20:19","slug":"kurznovellen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?page_id=497","title":{"rendered":"Kurznovellen"},"content":{"rendered":"<p>23.12.2016<br \/>\nGeld<br \/>\nVielleicht ist er ganz froh dar\u00fcber, jetzt nicht auch noch daf\u00fcr seinen Kopf hinhalten zu m\u00fcssen. Er hat sich schlie\u00dflich fr\u00fchzeitig zur\u00fcckgezogen. Jetzt d\u00fcrfen wieder einmal die einfachen Steuerzahler f\u00fcr die Fehler einer hochn\u00e4sigen Gesellschaft von Bankenchefs bezahlen.<\/p>\n<p>11.08.2015<br \/>\nDas Zelt I<br \/>\nDie biegsamen St\u00e4be spannen ein perfektes Dach. Hunderte Zelte nebeneinander. Campingidylle. Das Festival ist vorbei, die Siedlung geblieben.<\/p>\n<p>Das Zelt II<br \/>\nUnter den Zelten tummeln sich die Menschen. Kinder laufen umher, einige Frauen kochen, M\u00e4nner sitzen zusammen, Campingidylle. Fl\u00fcchtlingslager.<\/p>\n<p>Das Zelt III<br \/>\nNachts noch bauen sie ihr kleines gr\u00fcnes Zelt auf. Tarnfarben sind in diesem Jahr chic. Sie schlafen noch, als der M\u00e4hdrescher kommt.<\/p>\n<p>Das Zelt IV<br \/>\nSie haben ihr gro\u00dfes Zelt aufgeschlagen wie einen Pavillon. Sie grillen und trinken Bier, Wein, feiern das Leben bis sp\u00e4t in die Nacht. Am n\u00e4chsten Tag erst brauchen sie das Lazarett.<\/p>\n<p>Das Zelt V<br \/>\nEin Wunderwerk der Technik und des Erfindergeistes ist dieses kleine Schlafzelt auf dem Dach eines Landrovers. Die Besitzer kriechen jeden Abend ersch\u00f6pft hinein. Sie genie\u00dfen ihren Urlaub, schon zehn Elefanten geschossen.<\/p>\n<p>Das Rad<br \/>\n\u00dcber 5000 Fahrer haben sich f\u00fcr das Rennen gemeldet. \u00dcber hundertzwanzig Kilometer \u00fcber Stock und Stein in den Alpen. In der letzten Kurve wird der F\u00fchrende \u00fcberholt, vom Hinterrad.<\/p>\n<p>Randstreifenert\u00fcchtigung<br \/>\nDieses Wort hatte der LKW-Fahrer in all den Jahren noch nie gelesen. Er wunderte sich \u00fcber die kreative Wortneusch\u00f6pfung. Randstreifenert\u00fcchtigung. Vor lauter Staunen \u00fcbersah er den Stra\u00dfenarbeiter.<\/p>\n<p>Der Hammer<br \/>\n&#8222;Schatz, wo ist der Hammer?&#8220;, fragte die Mutter, als sie das Zelt befestigen wollte. Sie liebte diese Urlaube in den Bergen. Mit dem ersten Hieb sollte sie den Abhang in Bewegung bringen.<\/p>\n<p>11.07.2015<br \/>\nDer Ball<br \/>\nLustig spielt der bunte Ball auf den Wellen des Badesees. Objekt des Staunens am Strandbad. Jetzt taucht der Besitzer schon seit \u00fcber zehn Minuten.<\/p>\n<p>Ein Stein<br \/>\nDiesen fantastischen Stein hat das Kind eben erst gefunden. Bewundert die funkelnden Kristalle, Dolomit. Mit dem Fallenlassen l\u00f6st sich die Lawine.<\/p>\n<p>05.07.2015<br \/>\nEr schaut in den Garten hinaus, welche Idylle, keiner st\u00f6rt. Alles ist friedlich. Wo zum Teufel sind Adam und Eva?<\/p>\n<p>04.02.2015<br \/>\nAus dem Gr\u00fcn des Waldes ragt einsam die Spitze der Kirche in den blauen Himmel empor. Ein Wetterhahn reckt sich stolz dem Wind entgegen. Auf ihm sitzen gerne die Kr\u00e4hen und schei\u00dfen ihn zu.<\/p>\n<p>03.10.2014<br \/>\n&#8222;Das Wort Tempera leitet sich vom lateinischen Wort temperatio ab&#8220;, liest sie auf der ersten Seite ihrer Kursbrosch\u00fcre und ist sofort begeistert. Das wird sicher eine gute Sache, wenn der Dozent so kompetent ist und sogar Latein kann. Dabei wollte Sulpicia eigentlich noch ein Gedicht schreiben.<\/p>\n<p>10.05.2015<br \/>\nWarum besucht mich eigentlich niemand? Wo sind all meine sogenannten Freunde? Jesus ist echt gefrustet. Hier ist\u00a0auch gar nichts mehr los, seit der Alte da unten seine H\u00f6lle gegr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>02.03.2014<br \/>\nTief einatmen und die frische Luft wirken lassen, denkt er sich. Er sitzt auf seiner schweren Harley, wohlig m\u00fcde und ganz entspannt tuckert sie durch die Landschaft. Seine Augen \u00f6ffnen sich leicht, als er noch die Wespe in den Bronchien sp\u00fcrt.<\/p>\n<p>01.12.2013<br \/>\nVon drau\u00dfen dringen ged\u00e4mpfte Stimmen zu ihr, ganz vertraut, Freunde, Geschwister und Eltern, sie entfernen sich langsam. Mit einem Ruck setzt der Fahrstuhl unten\u00a0auf. Endlich angekommen. Erst als sie die Erdklumpen und Blumen aufschlagen h\u00f6rt, wird ihr bewusst, wo sie ist.<\/p>\n<p>13.11.2013<br \/>\nVor Jahrzehnten hatte sie den Zettel mit dem verwischten Gedicht gefunden. Immer wieder verzweifelt versucht, ihn zu entziffern, irgendwas mit Tulpen und Rosen und am Ende das Symbol des Weins. Auf ihren Sterbebett gestand ihr Mann, es habe sich um einen Einkaufszettel gehandelt.<\/p>\n<p>08.10.2013<br \/>\nDie Schultern von goldenen Locken umflort, huldvolles L\u00e4cheln umspielt den fast kindlichen Mund. Ein liebevoller Blick. Venus sch\u00e4tzt diese Bewegung beim Schlucken. Das Zucken der Auster.<\/p>\n<p>01.10.2013<br \/>\nDie R\u00f6te war ihm schon zu Kopfe gestiegen. Das hatte er nun wirklich nicht erwartet. Pl\u00f6tzlich lie\u00df der Koch ihn, den Hummer, ins kochende Wasser gleiten.<\/p>\n<p>15.09.2013<br \/>\nTraumhaftes Leuchten in dieser Nacht, diese W\u00e4rme. Fest umarmt sitzen sie nebeneinander auf der Bank. Hier in Pompeji.<\/p>\n<p>10.06.2013<br \/>\n\u00dcber f\u00fcnfzig Jugendliche waren gekommen, wollten das Ereignis ihres Lebens erleben. Sie konnten nichts ahnen, dachte Hydra.<\/p>\n<p>05.06.2013<br \/>\n&#8222;Ich gucke heute kein Fernsehen&#8220;, sagte er geistesabwesend nach dem Abendessen und erntete verst\u00e4ndnislose Blicke. Edison drehte das Licht aus.<\/p>\n<p>25.05.2013<br \/>\nZum hundertsten Mal schon dr\u00fcckte er das Nasenspray. Es wollte nicht helfen. Als die Flasche zertreten wurde, sah man: ein entt\u00e4uschter Elefant.<\/p>\n<p>20.05.2013<br \/>\nWieder einmal hatte er sie versetzt. Seit Stunden schon wartete sie. Er aber hatte ein endloses Date mit einem Patologen.<\/p>\n<p>15.05.2013<br \/>\n&#8222;Du kannst dich auch nicht entscheiden, was du willst!&#8220; meinte sie, als er nach drei Tagen wieder vor ihr stand. Liebevoll t\u00e4tschelte Maria ihren Sohn.<\/p>\n<p>10.05.2013<br \/>\nAbends liebte er es, wenn die Kerzen brannten. Diese Stimmung war einfach wunderbar, mild flackernde Lichter. Dann erwachte Dracula auf dem Friedhof.<\/p>\n<p>05.05.2013<br \/>\nDie guten W\u00e4sser bekommt man heute nur noch flaschenweise, dachte sie und kippte die zehnte Zweiliterflasche aus. Undine wollte endlich mal wieder baden.<\/p>\n<p>25.05.2013<br \/>\nDas Karomuster auf der Tischplatte gefiel ihr. Das waren mal klare Strukturen. &#8222;Und direkt vor mir das leckere Essen&#8220;, dachte die Kakerlake.<\/p>\n<p>20.05.2013<br \/>\nHumor ist, wenn man trotzdem lacht, versuchte er den Neuank\u00f6mmlingen immer wieder zu erkl\u00e4ren. Doch alle jammerten \u00fcber die Bratspie\u00dfe, keiner glaubte dem Teufel.<\/p>\n<p>15.04.2013<br \/>\nWie jeden Morgen schrieb er an seinen Memoiren. Jeden Tag ein Tag. Er konnte sich kaum noch an gestern erinnern, bl\u00f6de Demenz.<\/p>\n<p>10.04.2013<br \/>\nZehn T\u00fcten Chips hatte er im Sonderangebot gekauft. Genug f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate. Abends \u00fcberkam ihn die Fresslust.<\/p>\n<p>03.04.2013<br \/>\nDen ganzen Tag hatte er auf einen Anruf gewartet, das Smartphone in der Tasche. Niemand rief an, keine SMS, keine kleinste Nachricht. Das Klima in seiner Badewanne tat der Kommunikation wohl nicht so gut.<\/p>\n<p>02.04.2013<br \/>\nDas Wetter schon seit Monaten grau, herbstliches Wintergef\u00fchl. Der Fr\u00fchling hatte\u00a0 dieses Jahr einfach keine Lust auf Europa gehabt.<\/p>\n<p>01.04.2013<br \/>\nRomanentwurf. Vorwurfsvoll hatte sie gefragt, ob er verliebt sei.<\/p>\n<p>25.03.2013<br \/>\nJedes Mal, wenn er das Leuchten in ihren Augen sah, ging ihm das Herz \u00fcber. Er hatte diese Tiere schon immer gerne ausgestopft.<\/p>\n<p>20.03.2013<br \/>\nManchmal bedurfte es einer besonderen Motivation, etwas zu ver\u00e4ndern, dachte sie, stellte die Schale mit Pommes zur Seite und zog die Currywurst zu sich heran.<\/p>\n<p>12.03.2013<br \/>\nJedes Jahr gingen die Frauen von zu Hause weg und arbeiteten in fremden Haushalten, ohne Gehalt. Es dauerte Jahrhunderte, bis sie erkannten, dass die Ehe nicht immer g\u00fcnstig ist.<\/p>\n<p>10.03.2013<br \/>\n&#8222;Habt gesehen, was da hinten passiert ist?&#8220; fragte er. Hatte wieder mal vergessen, dass er in einer Blindenschule arbeitet.<\/p>\n<p>05.03.2013<br \/>\n&#8222;Fr\u00fcher hatten die Menschen keinen Strom oder flie\u00dfendes Wasser.&#8220; dozierte die junge Lehrerin. &#8222;Und heute haben die Junglehrer keine Ahnung vom Leben.&#8220; dachte sich die Sch\u00fclerin.<\/p>\n<p>28.02.2013<br \/>\nAls sie die Nachrichten h\u00f6rte, war sie mehr als gl\u00fccklich, obwohl nur \u00fcber Kriegsgerassel in allen Winkeln der Welt zu h\u00f6ren war. Seit Jahren der Erste Tag ohne Tinnitus.<\/p>\n<p>22.02.2013<br \/>\n&#8222;Schon einmal dar\u00fcber nachgedacht, das Leben v\u00f6llig zu ver\u00e4ndern?&#8220; hatte er gefragt. &#8222;Du dummer Junge, darauf falle ich nicht herein!&#8220; dachte die Queen.<\/p>\n<p>17.01.2013<br \/>\n&#8222;Manchmal ger\u00e4tst du in einen Flow, dann l\u00e4uft alles so und du wei\u00dft, dass du voran kommst&#8220;, dachte die Forelle.<\/p>\n<p>08.12.2013<br \/>\nEs war wirklich anstrengend gewesen, gegen die Langeweile anzuk\u00e4mpfen. Als er nach dem vierten Abend entt\u00e4uscht aus dem Kursraum kam, musste er sich\u00a0 eingestehen, dass Yoga etwas f\u00fcr Leute ist, die zu faul sind, sich umzubringen.<\/p>\n<p>16.12.2012<br \/>\nEs leuchtete kurz auf. Ein warmes Licht. Kerzen hatte hatte sie immer besonders leiden m\u00f6gen, die Motte.<\/p>\n<p>21.11.2012<br \/>\nTagelang hatte er an einem Text herumgebastelt. Es sollten auf jeden Fall eine Hornisse und sein geliebtes I-Pad darin vorkommen. Alle Versuche scheiterten kl\u00e4glich, das Meiste einfach zu albern. Als die Hornisse jedoch zustach, lie\u00df er sein I-Pad fallen.<\/p>\n<p>20.11.2012<br \/>\nSie hatte die Gesuchte nach langer Suche in der W\u00fcste gefunden. Gerne h\u00e4tte sie aus erster Hand etwas \u00fcber das Leben erfahren, doch Lucy schwieg.<\/p>\n<p>Die Nacht war anstrengend gewesen, der Schlafplatz hart. Trotzdem schlief er lange und machte sich dann in aller Ruhe fertig. Gerade als er seine Dehnungs\u00fcbungen machte, wurde \u00d6tzi von der Lawine \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>19.11.2012<br \/>\nDass ihre geliebten Ziegen gerne Salzbrocken lecken, das wusste sie wohl. Das gab ihnen Kraft und W\u00fcrze. Sp\u00e4ter\u00a0 liebten die Ziegen auch Frau Loth.<\/p>\n<p>18.11.2012<br \/>\nEr hatte sich das Mei\u00dfner Porzellan von seiner Gro\u00dfmutter geliehen. Sie hatte ihn darum gebeten, sch\u00f6nes altes Geschirr mitzubringen. Es sollte ein unvergesslicher Polterabend werden.<\/p>\n<p>16.11.2012<br \/>\nSeit Stunden sitzt er im Wartezimmer und macht sich seine Gedanken. Darmspiegelung. Diesmal aber f\u00e4llt sie aus, der Arzt hat Magen-Darm-Grippe.<\/p>\n<p>15.11.2012<br \/>\nDas war immer seine gr\u00f6\u00dfte Angst gewesen. Die Stra\u00dfe gl\u00e4nzt kalt im wei\u00dfen Laternenlicht und er steht ganz allein dort, auf die Vampire wartend, die H\u00e4nde in den Taschen vergraben. Das ist das Ende. &#8222;Ist gut so&#8220;, ruft der Regisseur und trinkt einen Schluck.<\/p>\n<p>14.11.2012<br \/>\nWas sollte nur aus seiner Zukunft werden, verzweifelt schaute er auf die Tr\u00fcmmer des Hauses. Ihm war sein Legohaus hingefallen.<\/p>\n<p>13.11.2012<br \/>\nNerv\u00f6s nestelt er an seinem wei\u00dfen Hemd. Alles ist bespritzt. &#8222;Ob das wohl rausgeht?&#8220; denkt der Metzger.<\/p>\n<p>12.11.2012<br \/>\nJetzt hatte er ihn am fest am Hintern. Damit hatte er einfach nicht gerechnet. Von wegen, Hunde, die bellen, bei\u00dfen nicht.<\/p>\n<p>11.11.2012<br \/>\nIhre Hand lag seit einer Stunde im Scho\u00df, fest verschlossen. Sie war ganz stolz, w\u00fcrde es dieses Mal schaffen. Da kam der Herr im beigen Cordsacko mit dem Ellenbogenaufn\u00e4hern, streckte die Hand aus und verlangte die Herausgabe des Mogelzettels.<\/p>\n<p>04.11.2012<br \/>\nStundenlang konnte er von den Vorz\u00fcgen einer Kugelkopfkupplung schw\u00e4rmen. Sie \u00fcberholten den n\u00e4chsten Wagen mit Anh\u00e4nger, einfache Steckdeichsel. Wie so h\u00e4ufig fiel Leonardo auf, dass er der Zeit voraus war.<\/p>\n<p>01.11.2012<br \/>\nSeit Stunden schon marschierten sie \u00fcber die h\u00f6lzerne Ein\u00f6de. Immer auf der Suche nach den verlorengegangenen Kameraden. Ein heroisches Unterfangen. Der Staubsauger w\u00fcrde auch diese Ameisen erwischen.<\/p>\n<p>31.10.2012<br \/>\nMehrfach hatte er nun versucht, den Schl\u00fcssel einzuf\u00fchren. Die Adresse stimmte: Halle, Gartenstra\u00dfe. Nur die Stadt war irgendwie anders als sonst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=1452\" rel=\"attachment wp-att-1452\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1452\" title=\"st\u00e4dtische Intervention\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"960\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-682x1024.jpg 682w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-266x400.jpg 266w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-98x148.jpg 98w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-20x31.jpg 20w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-25x38.jpg 25w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_2066-143x215.jpg 143w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>30.10.2012<br \/>\nIn seiner Jugend hatte er gelernt, all die kniffligen Probleme griffig zu l\u00f6sen. Jetzt hatte er sich verliebt. Jack legte behutsam das Messer in die Schublade.<\/p>\n<p>29.10.2012<br \/>\nDieses Bild gefiel, es erinnerte ihn entfernt an eine Person, die er fr\u00fcher mal gekannt hatte. Den Namen hatte er vergessen, auch woher. Als er sich umdrehte, hatte er auch das Bild im Spiegel vergessen.<\/p>\n<p>28.10.2012<br \/>\nWie lange hatte er doch nach diesem Schriftst\u00fcck gesucht. \u00dcber f\u00fcnfzig Jahre intensiver Forschung und detektivischer Arbeit. Endlich hielt er das mysteri\u00f6se Brotrezept seiner Gro\u00dfmutter in der Hand: Mehl, Salz, Hefe, Wasser.<\/p>\n<p>27.10.2012<br \/>\nAn diesem Morgen war er noch sehr verwirrt von den heftigen Feiern der letzten Tage. Alles misslang ihm. Die Gesichter wurden Fratzen, nicht sa\u00df da, wo es hingeh\u00f6rte. Verzweifelt legte Pablo den Pinsel wieder hin.<\/p>\n<p>26.10.2012<br \/>\nEr hatte Hunger, das M\u00fcsli stand auf dem Schrank. Er musste es nur herunter holen. &#8222;Wie?&#8220;, dachte er und blieb im Rollstuhl sitzen.<\/p>\n<p>25.10.2012<br \/>\nSeit Stunden sa\u00df er nun schon im nach Leder riechenden Schuhgesch\u00e4ft. Stiefel anziehen und wieder ausziehen. Er fand einfach nichts Passendes. Der Kater war echt genervt.<\/p>\n<p>24.10.2012<br \/>\nKlar hatten die Gallier ihre Vorteile durch den Zaubertrank und w\u00fcrden die R\u00f6mer ordentlich verpr\u00fcgeln. 2000 Jahre sp\u00e4ter aber w\u00fcrden sie sich wegen systematischen Dopings einiger Radfahrer bitter beklagen.<\/p>\n<p>23.10.2012<br \/>\nJeder wusste im Altertum, dass die G\u00f6tter des Nordens und Griechenlands sich nicht leiden mochten. Inzwischen haben auch die Staatsf\u00fchrer damit Probleme.<\/p>\n<p>22.10.2012<br \/>\nEr hatte seine Lizenz verloren, w\u00fcrde nun umschulen auf Barkeeper oder Croupier. Traurig sah James ein letztes Mal seine geliebte Walther PK.<\/p>\n<p>Eine andere Version wurde mir soeben mit folgendem Kommentar geschickt: &#8222;&#8230;mach doch mal was mit happy end!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Er hatte seine Lizenz abgegeben, endlich hatte er Zeit f\u00fcr seine Plantage. Versonnen betrachtete er die Prakikantin, die in der Abendsonne die Quitten auflas&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>21.10.2012<br \/>\nNach und nach knackte er die ganzen Waln\u00fcsse, die auf dem Tisch lagen, mit diebischem Vergn\u00fcgen. Im Bett a\u00df er sie bei seiner heimlichen Nachtlekt\u00fcre alle gen\u00fcsslich auf. Dass er extremer Allergiker war, erfuhr er erst, als der Hals komplett zugeschwollen war.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=1409\" rel=\"attachment wp-att-1409\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1409\" title=\"verholzte H\u00e4ute\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1906-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>21.10.2012<br \/>\nManchmal muss der Leser entscheiden:<br \/>\nSo lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. Leider Inflationsmark von 1923.<\/p>\n<p>So lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. Etwas problematisch, wenn man kopfabw\u00e4rts gel\u00e4hmt ist.<\/p>\n<p>So lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. Sie hatten ihn im Tresor eingesperrt.<\/p>\n<p>So lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. Perfekte Illusionsmalerei konnte schon verwirrend sein.<\/p>\n<p>So lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. &#8222;Jetzt nicht&#8220;, dachte der Bettelm\u00f6nch.<\/p>\n<p>So lange hatte er alles versucht, nun endlich lag das ganze Geld vor ihm, Millionen und Abermillionen, nur wenige Zentimeter von seinen H\u00e4nden entfernt. Er brauchte nur noch zugreifen. Was sollen Gibbons damit anfangen?<\/p>\n<p>19.10.2012<br \/>\nLiebevoll betrachtete er die Singv\u00f6gel, die nun zum Herbst in riesigen Schw\u00e4rmen durch die Lande zogen.\u00a0 Vor allem die mittelgro\u00dfen Drosselv\u00f6gel hatten es ihm angetan, da war was dran. Sorgsam spannte der Vogelf\u00e4nger seine Netze auf.<\/p>\n<p>13.10.2012<br \/>\nSchon wieder hatte er einen pr\u00e4chtigen Pilz gefunden. Sorgsam sch\u00e4lte er ihn vom Baum ab. W\u00fcrde hervorragend glimmen, der Zunderschwamm. &#8222;So entwickle ich das Feuerzeug&#8220;, dachte Grugl, &#8222;und vielleicht die Taschenlampe.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=1350\" rel=\"attachment wp-att-1350\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1350\" title=\"und auch der w\u00fcrde glimmen\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"960\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-682x1024.jpg 682w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-266x400.jpg 266w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-98x148.jpg 98w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-20x31.jpg 20w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-25x38.jpg 25w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/IMG_1737-143x215.jpg 143w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>13.10.2012<br \/>\nJetzt h\u00e4tte er gerne ein vern\u00fcftiges Feuerzeug gehabt, um den Grill anzuschmei\u00dfen. Missmutig schlug Grugl Grumpf Funken, das Mammut wollte gegart werdenn.<\/p>\n<p>12.10.2012<br \/>\nGanz freudig erregt teilte Herr Nipp dem Anwesenden mit, dass inzwischen regelm\u00e4\u00dfig siebzig Leute t\u00e4glich seine Seite lesen. Trocken meinte Yanic, bei doppelter Qualit\u00e4t habe er auch doppelt so viele Zugriffe. Da wurde beiden bewusst, welche Qualit\u00e4t facebook hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=1333\" rel=\"attachment wp-att-1333\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1333\" title=\"Herr Nipp\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-665x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"985\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-665x1024.jpg 665w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-259x400.jpg 259w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-96x148.jpg 96w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-20x31.jpg 20w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-24x38.jpg 24w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/2012-Herr-Nipp-aktuelle-Bilder-018-139x215.jpg 139w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>12.10.2012<br \/>\nEr war als wahrer Feinschmecker bekannt. Mit einem normalen Gouda konnte man ihn nicht kriegen. Dieser uralte Amsterdamer allerdings war genau sein Ding, als er das zweite Mal herzhaft zulangte, schnappte die Mausefalle zu.<\/p>\n<p>10.10.2012<br \/>\nWas Karl Hosse f\u00fcr Herrn Nipp schrieb:<\/p>\n<p>&#8222;Der Apfel schmeckte s\u00fc\u00dfsauer, lecker, der rote Anblick. Sie lehnte sich entspannt zur\u00fcck. Meine Stiefmutter ist doch ganz nett, dachte Schneewittchen.&#8220;<\/p>\n<p>05.10.2012<br \/>\nEine moderne Schule mit neuen Rechnern. Vor ihren Rechnern sa\u00dfen sie und suchten gebannt die Daten. Nur der Lehrer wusste nicht, dass dies zu einem anderen Thema geschah.<\/p>\n<p>03.10.2012<br \/>\nIm Wald f\u00fchlte er sich frei, da brauchte man die l\u00e4stigen Schilder nicht. Gl\u00fccklich hob er die Arme in Betrachtung der Bewegung des gro\u00dfen Baums. Zwei Tage sp\u00e4ter entdeckten die Waldarbeiter unter der gef\u00e4llten Fichte einen leblosen K\u00f6rper, ein L\u00e4cheln hatte der Mann im Gesicht.<\/p>\n<p>30.10.2012<br \/>\nDie W\u00f6rter wechseln die Seiten, manchmal unterbrochen von kurzen Pausen. Ein Pingpongspiel der Intellektuellen.<\/p>\n<p>28. 09.2012<br \/>\nSie hatte Farbe bekommen, in den letzten Tagen noch einen Sonnenbrand eingefangen. Bei jedem leichten Fingerdruck entstand ein wei\u00dfer Fleck, der schnell wieder verschwand. Wenn das Gesicht ein Bildschirm der Seele ist, dachte er, dann ist das jetzt wohl ein Touchscreen.<\/p>\n<p>21.09.2012<br \/>\nEr trug auf Wanderungen grunds\u00e4tzlich nur schwarze T-Shirts. Damit setzte er sich ganz bewusst von den 95 Porzent karierter Hemdentr\u00e4ger ab. Den Mitwanderern fielen in den Pausen lediglich die dekorativen wei\u00dfen Schwei\u00dfr\u00e4nder, die sich im Trocknen bildeten, unangenehm auf.<\/p>\n<p>18.09.2012<br \/>\nEr liebt es, mit seiner Harley Davidson \u00fcber die einsamen Stra\u00dfen der amerikanischen W\u00fcstenstriche zu rollen. Der satte Sound seiner dicken Maschine treibt die Gl\u00fccksgef\u00fchle durch seinen schwachen K\u00f6rper. 150 Kilometer vor der n\u00e4chsten Tankstelle bleibt er ohne Sprit liegen.<\/p>\n<p>17.09.2012<br \/>\nDie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Da er sich nicht entscheiden kann, wird er sich betrinken.<\/p>\n<p>16.09.2012<br \/>\nDie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Das ist die beste Mumie, die sie je gemacht haben.<\/p>\n<p>15.09.2012<br \/>\nDie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Pl\u00f6tzlich kippt er samt Kreuz um.<\/p>\n<p>14.09.2012<br \/>\ndie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Er geht mit, als sein fester Freund kommt.<\/p>\n<p>13.09.2012<br \/>\nDie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Sie werden letztlich allein nach Hause gehen und ohne ihn viel gl\u00fccklicher.<\/p>\n<p>12.09.2012<br \/>\nDie beiden besten Freundinnen sitzen ihm gegen\u00fcber und himmeln ihn an. Er wird letztlich die h\u00fcbschere mit nach Hause nehmen.<\/p>\n<p>08.09.2012<br \/>\nWenn es Schwarmintelligenz gibt, \u00fcber die alle so schw\u00e4rmerisch reden, dann auch Schwarmdummheit. Am\u00fcsiert bl\u00e4tterte er in den L\u00f6schdiskussionen von Wikipedia.<\/p>\n<p>05.08.2012<br \/>\n&#8222;Das hat man nun davon, dass man f\u00fcr andere kocht&#8220;, dachte Herr Nipp. Langsam und mit Bedacht l\u00f6ffelte er die Suppe selber aus, die er versehentlich versalzen hatte.<\/p>\n<p>27.08.2012<br \/>\nAuf dem kahl rasierten Sch\u00e4del des L\u00e4ufers haben sich Schwei\u00dfperlen gebildet. Nur noch diese Br\u00fccke, dann ist er zu Hause. In diesem Moment startet das gro\u00dfe Tokioter Beben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=1070\" rel=\"attachment wp-att-1070\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1070\" title=\"guck mal\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_1189-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>25.08.2012<br \/>\nDer Radfahrer hatte mit gr\u00f6\u00dfter M\u00fche und gl\u00fccklich den h\u00f6chsten Alpenpass \u00fcberquert, als seine Bremsen versagten.<\/p>\n<p>21.08.2012<br \/>\nDen Everest hatte er im Alleingang ohne Stolz in Rekordzeit bestiegen. Reinhold war keine Wahl geblieben. Als der Yeti auftauchte, hatte er laufen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>15.08.2012<br \/>\nNach 20 Jahren hatte er endlich seinen Roman beendet. Den entscheidenden Schlussatz hatte Weigoni per Zufall ein Telefonat beschert.<\/p>\n<p>08.08.2012<br \/>\n&#8222;Das Schicksal wird \u00fcberbewertet, mir w\u00fcrde Gl\u00fcck schon reichen&#8220;, dachte er, als ihm der Stein wieder einmal kurz vor dem Rand des Kraters aus der Hand glitt und herunter rollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=891\" rel=\"attachment wp-att-891\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-891\" title=\"mit gespaltener Zunge\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1189-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>24.07.2012<br \/>\nI. Er hatte gestern einen Artikel \u00fcber Roboter gelesen. Dienstleistungsroboter. Das \u00fcberstieg Jules Vorstellungsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>II. Er hatte gestern einen Artikel \u00fcber Roboter gelesen. Dienstleistungsroboter. &#8222;Ich dachte immer, die Sklaverei w\u00e4re abgeschafft.&#8220; wunderte sich AI2018 und sich ausgeloggt.<\/p>\n<p>21.07.2012<br \/>\nDiese Aussicht nahm den passionierten Fallschirmspringer f\u00fcr sein gesamtes Leben ein. Er genoss es jedes Mal, wenn ihm der Boden langsam entgegen kam und die Einzelheiten sich abzeichneten. J\u00fcrgen konnte dann auch den politischen Alltag vergessen.<\/p>\n<p>20.07.2012<br \/>\nEr liebte es, dem leichten Summen zuzuh\u00f6ren, das entspannte ihn. In diesem Moment fuhr der automatische Rasenm\u00e4her \u00fcber seinen linken Fu\u00df.<\/p>\n<p>19.07.2012<br \/>\nAls er an diesem Abend die Lichter der Stadt sah, konnte er kaum begreifen, dass die Gl\u00fchbirne bereits Vergangeheit war. W\u00fctend warf Edison das Patent weg.<\/p>\n<p>18.07.2012<br \/>\nImmer wieder stellte er sich die Frage, warum keine, aber auch gar keine Frau heute Interesse an ihm hatte. Vielleicht h\u00e4tte er den Tag nicht in seiner Klosterzelle verbringen sollen.<\/p>\n<p>17.07.2012<br \/>\nIn der Bar wird angenehm rhythmische Jazzmusik gespielt. Ein um das andere Glas wird an diesem lauen Sommerabend getrunken. Man hat sich zu Beginn des Abends einige Flaschen Rotwein an den Tisch bestellt. Als sie zahlen wollen, merken sie, dass der Wirt, der eben doch noch so lustig winkte bereits in die Starre verfallen ist. Herzinfarkt.<\/p>\n<p>16.07.2012<br \/>\nDas Bier mundet ihm ausgezeichnet, bayrisches Weizenbier aus einer Klosterbrauerei. Der hefige Geschmack \u00fcbert\u00fcncht alles. Noch wei\u00df er nicht, dass dem Wirt ein Blatt des Eisenhutes ins Glas gefallen war.<\/p>\n<p>15.07.2012<br \/>\nEr w\u00fcrde den G\u00fcrtel enger schnallen m\u00fcssen. Er w\u00fcrde in diesem harten Zeiten verzichten m\u00fcssen. Das wurde ihm schlagartig bewusst, als er zum ersten Mal in der Selbsthilfegruppe mit Menschen \u00fcber 200 Kilogramm sa\u00df.<a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=790\" rel=\"attachment wp-att-790\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-790\" title=\"P\u00e4rchen\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0011-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>14.07.2012<br \/>\nAls sie sah, dass er bald st\u00fcrzen w\u00fcrde, band Maria seine Arme liebevoll am Querbalken fest.<\/p>\n<p>13.07.2012<br \/>\nZum wiederholten Male war er daran gescheitert den Menschen zu schaffen. Immer wieder gingen die Exemplare in nur wenigen Minuten unter verkrampften Zuckungen zu Grunde. Sehr sp\u00e4t erst dachte Gott daran, vorher eine Atmosph\u00e4re mit atembarer Luft zu schaffen.<\/p>\n<p>12.07.2012<br \/>\nEr hatte schon mehrfach gehalten. Konnten die aus der Abwehr denn nicht einmal aufpassen? Als der Hausmeister jedoch ausrutschte, durchschlug der Ball problemlos die Scheibe.<\/p>\n<p>11.07.2012<br \/>\nZur\u00fcckgezogen hatte sie sich in die tiefe Natur. Sie brauchte ihre Ruhe abseits des Gro\u00dfstadtl\u00e4rms. Sie setzte die Kopfh\u00f6rer auf und lauschte des Kl\u00e4ngen. Foo fighters bei Lautst\u00e4rke 20.<\/p>\n<p>10.07.2012<br \/>\nEr hatte diesen Blick \u00fcber die H\u00e4user schon immer geliebt, doch bei dieser Beleuchtung hatte Rom einfach eine unglaubliche Atmosph\u00e4re, die Stimmung geriet ins fast Hysterische. Nach getaner Arbeit l\u00f6schte Nero unauff\u00e4llig die Fackel.<\/p>\n<p>09.07.2012<br \/>\nUnwillig klopfte er auf das Handy. Es wollte einfach nicht das tun, was er sich w\u00fcnschte. Catweazle w\u00fcrde diese Welt wohl nie verstehen.<\/p>\n<p>06.07.2012<br \/>\nAufgefallen waren ihm vor allem ihre l\u00e4ssigen Kleider, die den Charme der sp\u00e4ten sechziger Jahre verspr\u00fchten. Dieses Gef\u00fchl von Freiheit und Liebe, von Toleranz und Exzess. F\u00fcr die heutige Zeit fast erschreckend. Trotzdem setzte sich der Kolkrabe auf die Vogelscheuche.<\/p>\n<p>28.06.2012<br \/>\nIhre Haare tr\u00e4gt die Prinzessin am liebsten streng um den Kopf geflochten. Traditionell sitzt sie morgens ein halbe Stunde vor dem Spiegel ihrer Jungfrauenkammer und macht sich zurecht. Sie wartet auf ihren Traumprinzen, seit 70 Jahren.<\/p>\n<p>24.06.2012<br \/>\nSie hat sich in den Prinzen verliebt. Seine Augen leuchten ihr jeden Morgen entgegen. Er freut sich offensichtlich, wenn die Dienerin den Tee bringt.<\/p>\n<p>21.6.2012<br \/>\nIhr Pony ist schr\u00e4g geschnitten, als Zeichen ihrer inneren Verweigerungshaltung. Erkennungszeichen, auch wenn die sonstige Kleidung freundlich hell wirkt. Ihr Blick ist fest. Selbstsicher \u00fcberblickt sie von ihrer provisorischen B\u00fchne die Zuschauer. &#8222;Verbrennt die Hexe endlich!&#8220;<\/p>\n<p>18.06.2012 &#8211; Augenblicke<br \/>\nDieses Augenl\u00e4cheln zwischen beiden wirkte intim. Dabei sahen sie sich das erste Mal. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick. Ein Gef\u00fchl, welches das Herz h\u00f6her schlagen lie\u00df. &#8222;S\u00fc\u00dfe Maus&#8220;, dachte er. Der Kater hatte Hunger.<\/p>\n<p>16.06.2012 &#8211; Ernsthaftes Gespr\u00e4ch<br \/>\nEr hatte die Stirn in Falten gelegt, ein recht bekleideter Denker. Seine Gesichtsz\u00fcge zeigen eine konzentrierte Anspannung. &#8222;aheben sie noch etwas zu sagen?&#8220;, fragte der andere Herr und drehte die Daumenschraube ein winziges St\u00fcckchen fester.<\/p>\n<p>15.06.2012 &#8211; M\u00fcdigkeit<br \/>\nSie hatte definitiv zu wenig geschlafen, 12 Stunden reichten im Winter einfach nicht aus, um sich zu erholen. Missmutig erschlug die B\u00e4rin den st\u00f6renden J\u00e4ger.<\/p>\n<p>11.06.2012<\/p>\n<p>Erwartungsvoll blickte sie den Schriftsteller immer an, wenn er eine Schreibpause machte. Sie war seine h\u00e4rteste Kritikerin. Als sich Bertolt dieses Mal nach vorne beugte, meinte er: &#8222;Ich lese dir nicht mehr vor.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=628\" rel=\"attachment wp-att-628\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-628\" title=\"Das Sp\u00fcltuch war in den sechzigern h\u00e4ngen geblieben.\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-266x400.jpg\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-266x400.jpg 266w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-682x1024.jpg 682w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-98x148.jpg 98w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-20x31.jpg 20w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-25x38.jpg 25w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0814-143x215.jpg 143w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a><\/p>\n<p>10.06.2012<\/p>\n<p>Er war einfach ungesehen in den Eingangsbereich geschl\u00fcpft. Hatte den Ausstellungsbereich geentert &#8211; ohne zu zahlen. Ein Jahr der Vorfreude auf diese Kunstmesse und Pl\u00e4ne wurden geschmiedet. Sie war gestern abgebaut worden.<\/p>\n<p>09.06.2012<\/p>\n<p>Der kleine Junge nahm ihn st\u00fcrmisch in den Arm und dr\u00fcckte ihn herzlich fest an seine Brust. Das war dem Spatz eindeutig zu viel.<\/p>\n<p>08.06.2012<\/p>\n<p>Man kann sagen, was man will, dachte der Fahrer, die Holl\u00e4nder sind doch ein freundliches Volk. Behutsam lenkte er seinen Panzer Richtung Paris \u00fcber die Grenze.<\/p>\n<p>07.06.2012<\/p>\n<p>Pr\u00fcfend stand der Herr vor der Auslegeware. Ein L\u00e4cheln der Begeisterung huschte \u00fcber das faltige, gepflegte Gesicht. Auch diesen Laden w\u00fcrde der Insolvenzverwalter bald schlie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>06.06.2012<\/p>\n<p>Das ganze Geschw\u00e4tz fand sie immer schon albern. Nat\u00fcrlich konnte man jedem sofort ansehen, dass er bisexuell ist. Gem\u00e4chlich kroch sie zu den anderen Schnecken.<\/p>\n<p>05.06.2012<\/p>\n<p>Die Brille hatte von Anfang an Probleme gemacht, sie sa\u00df nicht gut, dr\u00fcckte mal hier und dann wieder dort, belastete ihn. Manchmal fragte er sich nach der Funktion und\u00a0 ob es weiterhin Sinn machte, die zu benutzen. Schlie\u00dflich war seit seiner Kindheit blind.<\/p>\n<p>04.06.2012<\/p>\n<p>Der beschnauzbarte Arch\u00e4ologe versuchte, die Inschrift des Reliefs zu entziffern, er machte sich Notizen und bem\u00fchte alle ihm bekannten Dateien und Handb\u00fccher. \u00dcbersetzungsarbeit pur. Verzweifelt musste er jedoch immer wieder feststellen, dass etwas nicht stimmte. Er konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass es 2000 vor Christus bereits erste dadaistische Unsinngedichte gegeben hatte.<\/p>\n<p>03.06.2012<\/p>\n<p>Es war eine wundersch\u00f6ne Nacht gewesen. Die V\u00f6gel hatten gezwitschert bis ins Dunkel hinein. Er hatte bei ihr gelegen, seiner Traumfrau, seiner Jugendliebe. Kitschromantik pur. Auch in Zukunft w\u00fcrden sie sich nie wieder trennen. Reihe 15, Gruft 5 und 6<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=585\" rel=\"attachment wp-att-585\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-585\" title=\"am Rande bemerkt\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0830-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>02.06.2012<\/p>\n<p>Vier Leute stehen auf dem Platz, ziemlich mittig. Sie warten darauf, dass etwas passiert. Jeden Tag treffen sie sich dort und schweigen meist. Heute f\u00e4llt der Meteor.<\/p>\n<p>01.06.2012<\/p>\n<p>Gelangweilt fragte der Mann seine Partnerin: &#8222;Woran kann man eigentlich reiche Leute erkennen?&#8220; Ganz lakonisch meinte sie: &#8222;Daran, wie ihre drei Kinder gekleidet sind.&#8220;<\/p>\n<p>31.05. 2012<\/p>\n<p>Mit Liste und Stift gehen die Besucher durch die Halle, wichtig markieren sie jene St\u00e4nde, die gut gefallen. Am Ende des Rundgangs werden sie \u00fcber den Besten entscheiden. Es wird wieder ein einheimischer K\u00fcnstler sein.<\/p>\n<p>30.05.2012<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt Geschichten \u00fcber ihre Taten, was die Gruppe nicht alles geleistet haben will. Sie bewegt die Kultur der eigenen Stadt. Da entsteht wirklich Gro\u00dfes. Hier k\u00f6nnte eine eigene Kulturbewegung entstehen, \u00e4hnlich der im Paris Anfang des 20. Jahrhunderts. Inzwischen war die Modelleisenbahnanlage schon auf 7,5m\u00b2\u00a0 angewachsen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=563\" rel=\"attachment wp-att-563\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-563\" title=\"der ewig fl\u00fcchtige Kuss\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_0826-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>29.05.2012<\/p>\n<p>Das musste doch auffallen, sie f\u00fchlte sich sexy wie selten zuvor. Ganz schlicht geschnitten war das schwarze Kleid. Ein klassisches Kleines Schwarzes. Unglaublich dezent. Doch niemand schien sie zu bemerken, da sie darunter eine Jeans trug.<\/p>\n<p>28.05.2012<\/p>\n<p>Markante Gesichtsz\u00fcge hatte der Mann. Mit konzentriertem Blick h\u00f6rte er dem Vortrag auf dem Urologenkongress zu und griff immer wieder in die Schale mit Dragees. Niemand traute sich, ihm jetzt noch zu sagen, dass es sich um dragierte Abf\u00fchrmittel handelte.<\/p>\n<p>27.05.2012<\/p>\n<p>Der Hinflug war anstrengend gewesen, die beiden waren sehr gl\u00fccklich, dass sie bald ankommen w\u00fcrden. Die Stadt unter ihnen konnte aus den Fenstern schon gesehen werden. Noch standen die T\u00fcrme.<\/p>\n<p>26.05.2012<\/p>\n<p>And\u00e4chtig betrachtet der Mann das lebendig wirkende Bild. Er hat Augen und Mund weit aufgerissen, fast wie auf Edvard Munchs &#8222;Schrei&#8220;, nicht vor Entsetzen, sondern vor Begeisterung. So etwas hat er noch nie erlebt. Dann z\u00fcckt er seine Brieftasche und geht auf den K\u00fcnstler zu, dieses Bild muss er einfach haben. Etwas erschrickt er jedoch, als er mit der Stirn vor den Spiegel st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>25.05.2012<\/p>\n<p>Langsam leert sich der Keksteller am Stand. Im Vorbeigehen greifen die Messebesucher zu und knuspern die Geb\u00e4ckteilchen zufrieden. Als der Standbesitzer zur\u00fcck kommt, wundert er sich: &#8222;Hat jemand das Katzenfutter gesehen?&#8220;<\/p>\n<p>24.05.2012<\/p>\n<p>Sie f\u00e4hrt ein riesiges Fahrzeug mit interessanter Lackierung. Sogar durch das Gel\u00e4nde kann sie damit fahren. Man erkennt ihren Willen zur Disziplin, wei\u00df sie doch, was sie will. Als sie die anderen Fahrzeuge sieht, sagt die Panzergrenadierin lakonisch: &#8222;Feuer frei.&#8220;<\/p>\n<p>23.05.2012<\/p>\n<p>Ein kleiner Mann ist er,\u00a0 zierlich mit wundersch\u00f6nen Haaren, die er zum Zopf gebunden hat. Auch sein voller Bart wirkt seltsam dekorativ im feinen Gesicht. Erst als er zum Schwimmen geht, erkenne ich, dass er einen Badeanzug tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>22.05.2012<\/p>\n<p>Der Rhythmus war die treibende Kraft seines Lebens. Er bestimmte sein Handeln und Denken. Nur beim Einschlafen konnte der Schluckauf st\u00f6ren.<\/p>\n<p>21.05.2012<\/p>\n<p>Als Eifersucht kann man dies sicher nicht bezeichnen. Die M\u00e4nner kommen eben, wie sie wollen. sie kommen auch noch zu ihm und scheinen sich fast zu Hause zu f\u00fchlen. Im Gegenteil empfindet er sogar einen gewissen Stolz. Und wenn alles gut, verkauft er auch schon mal ein Bild.<\/p>\n<p>20.05.2012<\/p>\n<p>Manchmal wissen sie einfach nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Eigentlich wussten sie es noch nie. Sie schweigen darum und essen das labbrige Wei\u00dfbrot. Der Toaster ist defekt<\/p>\n<p>19.05.2012<\/p>\n<p>Drau\u00dfen st\u00fcrmt es und regnet. Das Fr\u00fchlingslaub wird von den B\u00e4umen gerissen. Vielleicht w\u00e4re ich besser zu Hause geblieben, denkt er: Und zieht sieht seine Badehose schauernd hoch.<\/p>\n<p>18.05.2012<\/p>\n<p>Die Feldwege sind ihr Revier. Dort findet sie absolute Entspannung, die Sonne w\u00e4rmt und \u00fcberall schwirren M\u00fcckenschw\u00e4rme. An diesem Tag hat die Eidechse das Auto nicht bemerkt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?attachment_id=527\" rel=\"attachment wp-att-527\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-527\" title=\"das Revier\" src=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-400x266.jpg 400w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-148x98.jpg 148w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-31x20.jpg 31w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-38x25.jpg 38w, http:\/\/www.herr-nipp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/IMG_1640-322x215.jpg 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>17.05.2012 &#8211; 8.54 Uhr<\/p>\n<p>Jedes Mal, wenn er weg geht, kommt der Mann von gegen\u00fcber mit ihr ein Gespr\u00e4ch zu beginnen. Ganz m\u00fchelos, scheint ihm, funktioniert dann die Unterhaltung. Ihr eisiger Blick scheint dann gel\u00f6st. Sie l\u00e4chelt dann sogar. Er liebt die schwarze Madonna.<\/p>\n<p>16.05.2012 &#8211; 6.33 Uhr<\/p>\n<p>Aus dem Hinterhalt zoomt die Kriegsfotografin ihre Geschehnisse, die Opfer des Konfliktes heran. Sie hat endlich den Heckensch\u00fctzen entdeckt. Oberes Stockwerk. Als sie das Foto schie\u00dft, sieht sie ihn gerade noch abdr\u00fccken.<\/p>\n<p>15.05.2012 &#8211; 00.00 Uhr<\/p>\n<p>Er hat die Arme \u00fcber dem Bierbauch verschr\u00e4nkt. Der Oberlippenbart wirkt wie mit dem Lineal gezogen. Bed\u00e4chtig verlagert er sein Gewicht langsam auf die Zehenspitzen. Dann kippt er den Stuhl um, zappelt einige Sekunden und h\u00e4ngt ganz still.<\/p>\n<p>14.05.2012 &#8211; 20.00Uhr<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber sitzt ein ernsthafter Mann. Er l\u00e4chelt selten. Manchmal scheint es, als w\u00e4re sein Gesicht aus Stein gemei\u00dfelt, als w\u00fcrde die Miene ewig w\u00e4hren. Jetzt aber ver\u00e4ndert er sich grundlegend. Rodins Denker wird eingeschmolzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.12.2016 Geld Vielleicht ist er ganz froh dar\u00fcber, jetzt nicht auch noch daf\u00fcr seinen Kopf hinhalten zu m\u00fcssen. Er hat sich schlie\u00dflich fr\u00fchzeitig zur\u00fcckgezogen. Jetzt d\u00fcrfen wieder einmal die einfachen Steuerzahler f\u00fcr die Fehler einer hochn\u00e4sigen Gesellschaft von Bankenchefs bezahlen. &hellip; <a href=\"http:\/\/www.herr-nipp.de\/?page_id=497\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2024,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-497","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=497"}],"version-history":[{"count":195,"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5466,"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/497\/revisions\/5466"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2024"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.herr-nipp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}